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Theater
ist ein hervorragendes Mittel um Emotionen zu bearbeiten und Verhaltensänderungen
zu erreichen. Im Spiel können neue Rollen und Strukturen ausprobiert,
verändert und angepasst werden. Visionen werden spielerisch
vorweggenommen, neue Lösungen entwickelt.
Eine entspannte Arbeitsatmosphäre und ein Klima wechselseitiger Anerkennung
sorgen dafür, dass Rollenspiele von den Teilnehmern gerne angenommen
und genutzt werden.
Begonnen wird in der Regel mit einem thematischen „Warming up“,
das mit kreativen und körpersprachlichen Methoden die Gruppe auf
das Thema vorbereitet und die Methode einführt. Es folgen mit fließenden
Übergängen die weiteren Schritte oder Lerneinheiten, die durch
verschiedenen Übungen und Interventionen wie Statuentheater, Doppeln,
Aufstellungen das Thema verdichtet und in anschließenden Reflexionsphasen
vertieft werden.
Die Teilnehmer/innen lernen im geschützten Rahmen der Gruppe neue
Verhaltensweisen und erproben diese spielerisch vor dem Einsatz in der
Praxis.
Dabei werden nicht nur abstrakte Einsichten gewonnen, sondern Handlungswissen
erworben, an dem die ganze Person und die Gruppe mit ihren Emotionen und
Gedanken beteiligt sind. Die Erlebnisse, Beobachtungen und Einsichten
werden ausführlich reflektiert und damit der Praxistransfer gesichert.
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