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„Wir haben ein ungewöhnliches Experiment gewagt, das
ein durchweg positives Echo fand. Das
Medium
"Unternehmenstheater" hat sich auch bei uns als hervorragend geeignetes
Mittel herausgestellt, die Veränderungsbereitschaft der
Mitarbeiterschaft zu fördern und die Veränderungsprozesse zu
begleiten.“ |
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Auf der Bühne steht
der Kapitän mit einem selbstgebastelten
Steuerrad. Das Deck wird vom Leichtmatrosen
geschruppt. Emsige, routinierte Geschäftigkeit
an Bord. Plötzlich ein Schrei: „Mann über
Bord!!!“ Hektisches Hin- und Herlaufen, verzweifelte Versuche das Richtige zu tun... |
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Einige Monate zuvor wurde in einer ähnlichen Veranstaltung die Zwischenergebnisse der Themengruppen präsentiert. Trotz aller Mühe mit ausdrucksvollen Präsentationen über Beamer, Moderationswänden auf einem Infomarkt blieb bei den Agierenden das Gefühl, die Mitarbeiter/innen nicht wirklich emotional erreicht zu haben. So kam die Idee auf, es doch das nächste Mal mit Unternehmenstheater zu versuchen. Die Mitarbeiter/innen sollen für die beschlossenen Maßnahmen gewonnen und wieder Energie in den Gesamtprozess gebracht werden.
1. Akt: Mann
über Bord – eine Metapher über Kommunikation und
Zusammenarbeit
Eine Märchenerzählerin sitzt auf einem schweren Sessel allein auf der Bühne, beleuchtet von einer altmodischen Stehlampe. |
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Es ist
absolut still im Saal und sie beginnt: „Es waren einmal ein König
und eine Königin, die ein wunderbares Land regierten, in dem alle
Untertanen harmonisch miteinander den Weinanbau betrieben, der
reichliche Erträge einbrachte....“ Es wird
geerntet, obwohl die Trauben noch nicht reif sind, eben gesetzte
Weinreben wieder herausgenommen und der Boden umgegraben. |
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Szenenwechsel
- Die Bühne ist leer bis auf einen Barhocker und einen
Bistrotisch. |
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Die
Performance ist zu Ende. Die Themengruppen bekommen viel
Lob für ihre Darstellung, aber vor allem erreichen sie ihr
eigentliches Ziel:
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